SATIRE. Satire. Weil die Wahrheit schon längst reichlich absurd ist.
Nachrichten, die zum Nachdenken anregen*
*Oder zum Lachen. Oder beides.
Satiressum Harlekin
POLITIK

Donald Trump erklärt die Demokratie für überbewertet – und Los Angeles zur neuen Kriegszone

admin · 14.06.2025
Donald Trump erklärt die Demokratie für überbewertet – und Los Angeles zur neuen Kriegszone

Los Angeles, oder wie Donald Trump es nennt: „Fallujah mit Hollywood-Schriftzug“ – Es ist heiß. Es gibt Proteste. Menschen fordern Gerechtigkeit, Respekt und etwas weniger Diktatorenvibes aus Washington.

Trump hört nur eines:

„ALARM! Das ist eine Revolution! Ich schick das Militär – und vielleicht Melania, wenn sie mitspielt.“

Reality-TV auf Steroiden: Trump macht L.A. zur Live-Staffel von „Apprentice: Amerika in Auflösung“

Die Lage vor Ort? Ein paar Demonstranten, ein paar Plakate, ein bisschen Empörung. Kein Chaos. Kein Krieg. Kein „Antifa-Kommando“.

Aber für Trump ist es perfekt: Eine fiktive Krise, die man aufblasen kann wie seine Bilanz. Ein gefundenes Fressen für seinen MAGA-Fanclub, der schon bei Parkplatzstreitigkeiten in Kalifornien nach dem Patriot Act ruft.

Joe Walsh: „Das ist keine Politik – das ist ein militärischer Influencer-Versuch“

Ex-Abgeordneter Joe Walsh bringt’s auf den Punkt:

„Trump nutzt die Krise wie er Ketchup auf sein Steak kippt – dick, sinnlos und überall.“

Der Mann hat keine Angst vor Protesten. Er hat Angst vor funktionierender Demokratie.

Denn sobald Menschen wählen dürfen, wählt ihn die Mehrheit aus dem Amt – und das ist im Trump-Universum schlicht Hochverrat.

Der wahre Plan? Zwischenwahlen absagen – weil „Wahlbetrug“ schon vorher bewiesen wurde: durch Meinungsumfragen!

Trump denkt laut:

„Warum überhaupt Wahlen, wenn ich ohnehin weiß, dass ich gewinne? Und wenn ich verliere, war’s gefälscht!“

So einfach ist die autokratische Arithmetik:

  • Ich = Amerika
  • Kritik = Terrorismus
  • Wahlzettel = Linksextreme Biowaffe

Deshalb sollen laut Joe Walsh die Midterms 2026 einfach entfallen. Oder – wie Trump es formulieren würde:

„Wahlen? Ich hab mich entschieden. Für mich.“

Aufstandsgesetz, Martial Law, MAGA-Milizen – der Dreiklang der Trump-Demokratie

Wenn Trump schon Truppen schickt, dann nicht zur Befriedung – sondern zur Reinszenierung seines eigenen Traumas: die Wahlniederlage 2020.

Er träumt davon:

  • das Kriegsrecht per Tweet zu erklären,
  • Wahlkabinen durch Panzer zu ersetzen,
  • und Kritiker mit einem „satten Ordnungsruf“ via Truth Social zu blocken.

Die Kristi-Noemisierung der Innenpolitik

Trumps Heimatschutzchefin Kristi Noem erklärt derweil:

„L.A. ist ein Kriegsgebiet.“

Dabei sitzt sie im Studio von Fox News, 4.000 km entfernt, vor einer Fototapete mit Flammen, die wahrscheinlich aus einem 90er-Videospiel stammt.

Wahlrecht? Wird überbewertet.

Warum sollte jemand wie Trump Wahlen abhalten, wenn er doch schon entschieden hat, wie die richtige Wahl aussieht?

*„Wenn ich gewinne, war’s Gottes Wille.
Wenn ich verliere, war’s Soros.
Wenn ich beides nicht verstehe, war’s Sleepy Joe im Keller mit Dominion-Software.“*

Fazit:

Donald Trump hat keinen Präsidentenstil. Er hat ein Showformat mit Live-Militäreinlage, verkleidet als Politik.

Er will keine Lösung. Er will ein Bühnenbild aus Sirenen, Flaggen und fiktiven Feinden – damit er wieder sagen kann:

*„Nur ich kann Amerika retten –
vor sich selbst, vor Wahlen, vor Realität.“*
Meinung des Tages
"
Wenn Satire die Realität überholt hat, sollte man wenigstens Maut verlangen.
– Unbekannt (aber weise)
Newsletter
Satire ohne Spam. Versprochen.*
*Ok, vielleicht ein bisschen.
Enter drücken zum Suchen